Corona-Konjunkturpaket: 3 Milliarden für Krankenhäuser

Der Finanzbedarf für Krankenhäuser im Rahmen des Konjunkturpakets wird mit 3 Milliarden EUR beziffert.

Das in dieser Woche von der Bundesregierung verabschiedete Konjunkturpaket zur Kompensation von Folgen der Coronakrise wird auch Krankenhäuser berücksichtigen. Der Investitionsstau und die Defizite bei der Digitalisierung stationärer Gesundheitseinrichtungen traten in der Krise deutlicher hervor. Trotz glimpflichem Verlauf verspricht Berlin deutlicher als je zuvor Investitionshilfe. Die Umsetzung erfolgt über die gesetzliche Erweiterung des Strukturfonds, der bereits vor einigen Jahren gesetzlich zur Investitionsförderung zur Verbesserung regionaler stationärer Versorgungsstrukturen begründet wurde. Die Zusätzlichkeit und die Verteilung der Mittel erfolgen analog zu den geltenden Regelungen des bestehenden Strukturfonds.

Die Patientenversorgung in Krankenhäusern spielt für die Bewältigung der Corona- Pandemie eine große Rolle. Deshalb ist eine modernere und bessere investive Ausstattung der Krankenhäuser in Deutschland absolut notwendig.

So steht es im Eckpunktepapier zum Konjunkturpaket. Dort heißt es weiter: Es wird ein „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ aufgelegt, aus dem notwendige Investitionen gefördert werden, sowohl moderne Notfallkapazitäten, als auch eine bessere digitale Infrastruktur der Häuser zu besseren (internen und auch sektorenübergreifenden) Versorgung,

Ferner soll die Ablauforganisation, Kommunikation, Telemedizin, Robotik, Hightechmedizin und Dokumentation gefördert werden. Investitionen in die IT- und Cybersicherheit des Gesundheitswesens, die gerade in Krisenlagen noch bedeutsamer ist, und Investitionen in die gezielte Entwicklung und die Stärkung regionaler Versorgungsstrukturen, sowohl für den Normalbetrieb wie für Krisenzeiten werden konzeptionell aufeinander abgestimmt.

Der Finanzbedarf für Krankenhäuser im Rahmen des Konjunkturpakets wird mit 3 Milliarden EUR beziffert.

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Frank Stratmann führt die HEALZZ.community seit 2008. Ihre Wurzeln fand sie damals auf XING. Seit 2018 ist es eine offene Community und ein kuratiertes Netzwerk. Ansonsten arbeitet betablogr als Mentor und Wissensarbeiter mit Akteuren des Gesundheitswesens. Projekte findet er dort, wo die Anwesenheit des Internets als exogene Quelle für Veränderung und Wandel Gesundheitsunternehmen unangenehm aus der Stresstoleranz kippen lässt.

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Frank Stratmann
Mensch, Wissensarbeiter & Mentor